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Relevante Veränderungen im Versicherungsmarkt halten wir hier gerne für Sie fest. Noch lieber teilen wir Ihnen diese persönlich mit.

  • 12.04.2018Aus S&P Financial Services AG wird neu «Asermo AG

  • 12.03.2018Versicherungsagent oder -broker?

    Die Versicherungswelt verfügt über eine spezielle Terminologie, ein eigenes Esperanto sozusagen, welche für Aussenstehende nur schwer zu verstehen ist. Abgesehen davon, dass es heute eine Flut von Versicherungsprodukten gibt, die selten selbsterklärend und nur schwer miteinander vergleichbar sind, fängt für viele Konsumenten das Unverständnis bereits bei der Berufsbezeichnung an: Was ist der Unterschied zwischen einem Versicherungsagenten und einem -broker?

    Auftraggeber

    Ein Versicherungsagent, auch Inspektor oder Berater genannt, arbeitet im Auftrag eines Versicherungsunternehmens und ist damit betraut, für seinen Arbeitgeber Produkte zu vermitteln oder Versicherungsverträge abzuschliessen. Das bedeutet, dass der Agent unternehmensorientiert arbeitet und dementsprechend nur auf die firmeninternen Produkte zurückgreifen wird. Es ist den Agenten vertraglich untersagt, Produkte und Dienstleistungen von Mitbewerbern anzubieten oder zu vermitteln.

    Demgegenüber steht der ungebundene Versicherungsvermittler, auch Broker genannt, welcher nicht bei einer Versicherung angestellt ist. Sein direkter „Arbeitgeber“ ist der Versicherungsnehmer, sprich: der Kunde. Als Beauftragter des Kunden vermittelt der Broker versicherungsübergreifend Verträge. Die Vergütung des Brokers erfolgt normalerweise durch das jeweilige Versicherungsunternehmen, für das sich der Kunde entscheidet. Die Kommissionsbezüge der Broker sind bei allen Versicherern identisch. Der Broker hat also den Vorteil, unabhängig zu sein.

    Aber Achtung: In den vergangenen Jahren haben mehrere Krankenkassen-Vermittler die Branche in Verruf gebracht: Einige „Broker“ verkauften lediglich die Policen einer einzigen Versicherung.

    Registrierung

    Versicherungsagenten sind gebundene Vermittler und müssen sich nicht in das öffentliche Register eintragen lassen, dies im Gegensatz zu den Brokern: Broker sind nicht vertraglich an ein Versicherungsunternehmen gebunden und müssen sich darum in ein öffentliches Register eintragen. Im Sinne des Versicherungsaufsichtsgesetzes unterstehen die Broker der Aufsicht der Eidgenässischen Finanzmarktaufsicht (FINMA). Ausserdem müssen Broker eine Berufshaftpflichtversicherung, inklusive Beratungsrisiko abschliessen – bei Agenten haftet die Gesellschaft.

    Ausbildung

    Broker unterliegen strengeren Anforderungen als Agenten. Um sich überhaupt bei der FINMA registrieren lassen zu können, müssen sie bspw. bestimmte Voraussetzungen erfüllen: Dazu gehören eine ausreichende berufliche Qualifikation sowie ein eidgenössischer Fachausweis als Versicherungs- fachmann, -experte oder Finanzplaner. Zum guten aber nicht obligatorischen Ton gehört es auch, ein Cicero-Gütesiegel vorweisen zu können und sich regelmässig weiterzubilden.

    Kostenvergleich

    Eigentlich wäre an dieser Stelle ein Kostenvergleich zwischen Agenten- und Broker-Offerten geplant gewesen. Leider wurde dies vom Schweizerischen Generalagentenverband ohne Begründung abgelehnt.

    Die Vorteile im Kosten- und Leistungsvergleich dürften aber bei den Brokern liegen, da diese Offerten von mehreren Versicherungen einholen können und nicht an ein einzelnes Unternehmen gebunden sind. Ausserdem regelt ein Mandat im Auftragsverhältnis zwischen Kunde und Broker die vertraglichen Modalitäten aller Beteiligten.

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    Tipp vom Forum:

    Das Forum rät von einer Zusammenarbeit mit Brokern ab, die nicht bei der FINMA registriert sind. Ob ein Broker registriert ist, finden Sie unter www.finma.ch (Rubrik „Registersuche“).

  • 01.03.2018Neue Solarstromanlage für unser Haus – wie versichern?

    Wir lassen auf unserem Haus eine Photovoltaikanlage installieren. Worauf müssen wir achten, wenn wir die damit zusammenhängenden finanziellen Risiken im Schadenfall umfassend absichern möchten?

    Die meisten kantonalen und privaten Gebäudeversicherer übernehmen Brand- oder Elementarschäden an Solarstromanlagen, sofern diese am Gebäude montiert sind und primär der Selbstversorgung dienen. Um Probleme zu vermeiden, ist in jedem Fall die Gebäudeversicherungssumme angemessen zu erhöhen. Anlagen, die vorwiegend Strom zum Verkauf produzieren und solche, die unabhängig von Gebäuden aufgebaut werden, sind über eine separate Versicherung abzudecken.

    Umfassender Versicherungsschutz sinnvoll

    Privatversicherer bieten umfassende Versicherungslösungen an. Diese Deckungen können deutlich weiter gehen als die herkömmliche Sachversicherung. So werden sogar die Montagerisiken abgedeckt und viele andere, plötzlich auftretenden Beschädigungen versichert. Zudem besteht die Möglichkeit, Ertragsausfälle und Mehrkosten abzudecken, wenn eine Anlage nach einem versicherten Schaden einmal weniger oder gar keinen Strom mehr produziert. Vor allem dort, wo grosse Solarstromanlagen für den Stromverkauf in Betrieb genommen werden, muss unter Umständen auch der Deckungsumfang der Haftpflichtversicherung überprüft und angepasst werden. Sprechen Sie mit Ihrem Versicherungsberater.

  • 01.02.2018Unfall beim Tauchsport – zahlt die berufliche Unfallversicherung?

    In meinen Ferien am Roten Meer entging ich mit viel Glück einem Unfall beim Tauchen. Wie steht es eigentlich mit dem Versicherungsschutz? Wäre ich durch die berufliche Unfallversicherung bei einem Unfall gedeckt?

    Bei einem Unfall während des Sporttauchens in den Ferien sind Sie durch Ihre UVG-Unfallversicherung nur dann voll gedeckt, wenn Sie nachweisbar alle einschlägigen Regeln des sorgfältigen Tauchens beachtet haben. So ist eine Leistungskürzung oder sogar eine Leistungsverweigerung der Versicherung möglich, wenn Sie einen Tauchgang ohne fachkundige Begleitung, unter Benützung einer ungenügenden oder schlecht unterhaltenen Ausrüstung oder in eine Tiefe von über 40 Metern unternehmen.

    Private Unfallversicherung für Tauchsportrisiken

    Für die Deckung von Unfallfolgen eines privaten Tauchgangs durch die UVG-Unfallversicherung müssen – neben der Einhaltung der erwähnten selbstverständlichen Vorsichtsmassnahmen – auch die Voraussetzungen erfüllt sein, dass das Schadenereignis überhaupt als versicherter Unfall gilt. Ein Dekompressionsschaden zum Beispiel müsste die Folge einer plötzlich auftretenden äusseren Einwirkung sein, wie falsche (oder panische) Reaktion auf einen unvermittelten Sichtverlust wegen aufgewirbeltem Sand oder auf die unerwartete Präsenz eines grossen Raubfisches. Wegen der limitierten Deckung von Folgen eines Unfalls beim Sporttauchen in der Freizeit durch die obligatorische berufliche Unfallversicherung empfiehlt es sich, den Versicherungsschutz durch den Abschluss einer privaten Unfallversicherung zu ergänzen, die den speziellen Risiken des Tauchsports so weit wie möglich Rechnung trägt.

  • 18.10.2017Partnerschaft mit dem Versicherungsmakler und Familienunternehmen Verlingue

    Per 18. Oktober 2017 ist die S&P Insurance Group eine Partnerschaft mit Verlingue, einem der erfolgreichsten europäischen Versicherungsmakler, eingegangen. Dabei hat das französische Familienunternehmen einen Anteil an der S&P Insurance Group erworben. Die Partnerschaft ist für S&P von grosser Bedeutung, weil sie es ermöglicht, das Wachstum zu beschleunigen. Kunden und Mitarbeitenden eröffnen sich zudem weitreichende Perspektiven.

    Medienmitteilung

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